Hier finden Sie Beiträge unserer Mitglieder zur Information und Diskussion. Sie spiegeln nicht notwendigerweise die offizielle Meinung der D•A•CH-Gesellschaft Herz-Kreislauf-Prävention wider.

 

September 2018

Omega-3 Fettsäuren: Meta-Analysen der immer gleichen Interventionsstudien - doch jetzt bringt REDUCE-IT wohl neuen Schwung

Auch in diesem Jahr wurden die großen Interventionsstudien zu klinischen Endpunkten mit den Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) im kardiovaskulären Bereich wieder Meta-Analysen unterzogen, diesmal von einer „Omega-3 Treatment Trialists’ Collaboration“ und von der Cochrane Collaboration. Wie in früheren Meta-Analysen wurde in den meta-analysierten Interventionsstudien insgesamt kein positiver Effekt gesehen, obwohl es auch einzelne positive Meta-Analysen gab. Mehr...

 

 

September 2018

Neue Europäische Bluthochdruck-Leitlinie: Zielkorridore, Single-Pill-Strategie – und der Streit um die Salzzufuhr bleibt

Auf dem ESC-Kongress  in München wurde die neue europäische Hochdruckleitlinie der ESH vorgestellt und intensiv diskutiert. Im Gegensatz zu der neuen Leitlinie in den USA wurde der systolische Grenzwert nicht auf 130 mmHg gesenkt, die europäische Leitlinie setzt vielmehr auf Zielkorridore. Mehr...

 

 

September 2018

FH-Woche der EAS - auch CaRe High ist mit dabei

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (EAS) hat vor einigen Jahren die FH-Woche ins Leben gerufen, um jeweils in der letzten September-Woche auf das Problem von weltweit ca. 14 bis 30 Millionen Menschen mit familiärer Hypercholesterinämie aufmerksam zu machen. In Deutschland geht man davon aus, dass etwa einer von 300 Menschen von dieser Erbkrankheit betroffen ist und damit ein besonders hohes Herz-Kreislaufrisiko aufweist. Mehr...

 

 

September 2018

Rauchstopp lohnt sich – trotz Gewichtszunahme und erhöhtem Diabetes-2-Risikos

Wer mit dem Rauchen sinnvollerweise aufhört, legt häufig gewichtsmäßig ordentlich zu – und daraus resultiert wiederum ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Mehr...

 

 

September 2018

ASS-Gabe in der Primärprävention – die Ergebnisse sind enttäuschend

Mit der ASCEND- bzw. ARRIVE-Studie wurden auf dem ESC-Kongress in München zwei große randomisierte Studien vorgestellt, die den Nutzen einer Gabe von 100 mg/Tag Acetylsalicylsäure (ASS) in der Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen belegen sollten. Doch die Ergebnisse waren enttäuschend. Mehr...

 

 

September 2018

Zu wenig Bewegung: ein weltweites Problem - besonders auch bei Frauen in Deutschland

Bewegungsmangel ist ein weltweites Problem, mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung (ca. 1,4 Milliarden) ist nach einer aktuellen Studie der WHO, die jetzt in The Lancet Global Health erschienen ist, betroffen Mehr...

 

 

September 2018

Aktuelle Stellungnahme des D•A•CH-Vorstandes zu Volanesorsen

Stellungnahme vom 17.9.2018 hier...

 

August 2018

Vitamin D-Zusatz in Nahrungsmittel: Internationales Konsensus-Dokument veröffentlicht

Vitamin D-Mangel ist in allen Bevölkerungsgruppen sehr häufig und kann neben Erkrankungen der Knochen und Muskulatur vermutlich auch zu vermehrten Infekten, Schwangerschaftskomplikationen und verkürzter Lebenserwartung führen. Mehr...


August 2018

Konsequente Therapie reduziert das Risiko für Patienten mit Typ-2-Diabetes signifikant

Typ-2-Diabetiker, die das Rauchen einstellen und die Zielwerte bei Lipiden, Bluthochdruck, Langzeit-Blutzucker bzw. für die Nierenfunktion konsequent durch therapeutische Maßnahmen erreichen, können ihr deutlich erhöhtes Risiko (zwei bis viermal so hoch) für vorzeitigen Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall extrem stark senken, im Einzelfall sogar völlig eliminieren. Mehr...


August 2018

Multivitamine und Mineralstoffpräparate haben keinen Nutzen für die Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos

Die Einnahme von Multivitamin- und Mineralstoffpräparaten ist weltweit populär, der Umsatz dieser Präparate wird auf mehr als 200 Milliarden Euro im Jahr geschätzt. Mehr...


August 2018

Kaffeetrinker leben einfach länger – selbst bei acht Tassen am Tag

Erneut eine gute Nachricht für alle Kaffeeliebhaber: Das früher eher als kritisch für die Gesundheit eingeschätzte Koffeingetränk hat eher positive Auswirkungen: wer Kaffee trinkt, lebt länger! Mehr...


August 2018

Intima-Media-Dicke: Patienten mit Diabetes profitieren messbar von einer gesünderen Ernährung

Patienten mit sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes scheinen eindeutig von einer gesünderen Ernährungsform nach den Kriterien des Alternative Healthy Eating Index (AHEI-2010) hinsichtlich ihres hohen Arterioskleroserisikos zu profitieren.  Mehr...


August 2018

Frühstück weglassen? Für die Herzgesundheit womöglich problematisch

Das tschechische Präventionsprojekt „Kardiovision Brno 2030“ hat das ehrgeizige Ziel, das Herz-Kreislauf-Risiko der Brünner Bevölkerung in den nächsten zwölf Jahren entscheidend zu senken. Die Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten ist dabei neben anderen Lebensstilmaßnahmen Hauptbestandteil des Programms. Mehr...

 

Juli 2018

Stellungnahme zur Nutzenbewertung nach § 35a SGB V und Kosten-Nutzen-Bewertung nach § 35b SGB V beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Stellungnahme zu Evolocumab/Repatha® vom 6. Juli 2018. Mehr...



Juli 2018

Empfehlung und Realität bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten – da passt nur wenig zusammen

Eine lipidsenkende Therapie ist nach den Guidelines der führenden europäischen kardiologischen Fachgesellschaften ESC und EAS eine zentrale Maßnahme bei Patienten mit hohem und sehr hohem kardiovaskulärem Risiko. Doch eine aktuelle Studie von W. März (Mannheim) und Kollegen zeigen eindeutig, dass in Deutschland die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Jahr 2011 weit verfehlt werden. Mehr...


Juli 2018

Familiäre Hypercholesterinämie in Deutschland: Deutlich häufiger als angenommen!

Eine familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist mit einem sehr hohen kardiovaskulären Risiko verbunden, das nur durch eine frühe und konsequente lipidsenkende Therapie gesenkt werden kann. Trotz dieser bekannten Problematik ist die Prävalenz dieser autosomal-dominant vererbten Erkrankung relativ unklar, für Deutschland ging man bisher von einer Häufigkeit von etwa 1:500 aus. Mehr...


Juli 2018

Konzentration gesättigter Fettsäuren in Erythrozyten: Nur Palmitinsäure zeigt Hinweis auf erhöhtes Mortalitätsrisiko

Die Reduktion gesättigter Fettsäuren in der Ernährung (weniger als 10% der Gesamtenergieaufnahme) gehört zu den etablierten Empfehlungen der großen kardiologischen Fachgesellschaften (ESC, EAS). Eine jetzt im Journal of Clinical Lipidology erschienene Studie von M. Kleber (Mannheim) und Kollegen zeigt jedoch, dass die pauschale Senkungsempfehlung für die gesamte Gruppe der gesättigten Fettsäuren eventuell nicht gerechtfertigt ist, sondern einer differenzierteren Betrachtung bedarf. Mehr...


Juli 2018

Nur eine massive Lp(a)-Senkung führt zu einer deutlichen Risikoreduktion

Ein erhöhter Lp(a)-Spiegel ist ein genetisch bedingter eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Eine substanzielle Senkung ist bisher in erster Linie nur durch eine Lipid-Apherese möglich. Auf dem EAS-Kongress in Lissabon stellte B. Ference (Bristol) jetzt eine Studie vor, die das besondere Problem einer effektiven Risikoreduktion darlegt bzw. enttäuschende Ergebnisse von Lp(a)-Studien in der Vergangenheit erklärt. Mehr...


Mai 2018

ODYSSEY-DM-Dyslipidämie-Studie: Gute Ergebnisse für Alirocumab hinsichtlich Non-HDLCholesterin-Senkung

 

In der ODYSSEY-DM-Dislipidämie-Studie wird die Wirkung des PCSK9-Hemmers Alirocumab bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und gemischter Dyslipidämie bei hohem kardiovaskulären Risiko und maximal tolerierter Statintherapie im Vergleich zu einer Standardtherapie (Statine und andere Lipidsenkern wie Ezetimib, Fenofibrat oder Nikotinsäure) analysiert. Mehr…

 

Mai 2018

SGLT2-Hemmer zeigen in Metaanalyse sehr gute Ergebnisse hinsichtlich Mortalitätsraten bei Typ-2 Diabetikern

Eine aktuell in JAMA publizierte Metaanalyse, bei der Daten von 176.310 Patienten mit Typ-2-Diabetes ausgewertet wurden, hat hinsichtlich der Parameter Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Sterblichkeit Vorteile von SGLT2-Hemmern gegenüber GLP-1-Rezeptor-Agonisten und DPP-4-Inhibitoren ergeben. Mehr...

 

Mai 2018

Ausschreibung Förderpreis Lipidologie

Zum vierten Mal kann die D•A•CH-Gesellschaft Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e.V. den „Förderpreis Lipidologie“ in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Mit dem Preis sollen gezielt Nachwuchsforscher gefördert werden, die an innovativen experimentellen oder klinischen Forschungsprojekten im Bereich Lipidstoffwechsel oder Fettstoffwechselstörungen arbeiten. Ermöglicht wird die Vergabe durch die Förderung der Christine Katharina Schmitz-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Zur Ausschreibung...

 

Mai 2018

Awareness-Kampagne „Check Dein Herz“ gestartet

Anfang Mai startet die Awareness-Kampagne „Check Dein Herz“ die von der Registerstudie zur Familiären Hypercholesteriämie (CaRe High) ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile haben sich mehr als 650 Patienten in das Register einschließen lassen. Mehr...

 

März 2018

Wirksamkeit und Sicherheit des PCSK9-Hemmers Alirocumab in der ODYSSEY-Outcomes-Studie belegt

Die ODYSSEY-Outcomes-Studie untersuchte Wirksamkeit und Langzeit-Sicherheit des PCSK9-Hemmers Alirocumab. Mehr...

 

Januar 2017

FH Score Version 1.6.0 ist online

Der FH Score ist ein Werkzeug zur Unterstützung der klinischen Diagnostik bei Verdacht auf familiäre Hypercholesterinämie bei Erwachsenen. Mehr...

 

Januar 2016

Stellungnahmen zur Nutzenbewertung von Evolocumab

Die Stellungnahmen zur Nutzenbewertung eines PCSK9-Antikörpers:
Warum und und für welchen Patienten brauchen wir sie dringend?  Mehr...

 

Oktober 2015

Stellungnahme beim GBA zur Nutzenbewertung von Lomitapid

Schriftliche Stellungnahme von Ulrich Laufs, Winfried März und Thomas Meinertz für die die D-A-CH-Gesellschaft Prävention von Herz-Kreislauf Erkrankungen e.V. an den Gemeinsamen Bundesausschuss. Mehr...

 

Oktober 2015

Vergleich quantitativer Bestimmungsmethoden für Lipoprotein (a)

Lipoprotein (Lp) (a) gilt als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse. In seiner strukturellen Heterogenität und dem Fehlen eines allgemein konsentierten Referenz-Standards und einer empfohlenen Referenzmethode liegt die Ursache für die zum Teil erheblichen Unterschiede zwischen den verfügbaren Bestimmungsmethoden. Um eine Orientierung für die klinische Praxis zu liefern, wurden kommerziell erhältliche Assays zur Bestimmung von Lp(a) verglichen. Mehr...

 

September 2015

Neue Ergebnisse zeigen: Nicht alle Transfettsäuren sind schlecht

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass niedrige Spiegel von Transfettsäuren (TFS) wohl nicht schädlich sind, wie früher gedacht, selbst wenn sie aus der industriellen Lebensmittelproduktion kommen, und sogar günstig sein können, wenn es sich um TFS handelt, die natürlicherweise in Lebensmitteln wie Milchprodukten und Rindfleisch vorkommen. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern aus Mannheim und München, die heute im European Heart Journal erscheint [1]. Mehr...

 

September 2015

„Förderpreis Lipidologie“ erstmals vergeben 

Im Rahmen ihrer Jahrestagung hat die D•A•CH-Gesellschaft Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e.V. den „Förderpreis Lipidologie“ für zwei herausragende Forschungsprojekte an Dr. Stefan Coassin, Medizinische Universität Innsbruck, und Christian Schlein, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, verliehen. Der erstmals vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Mehr…

September 2015

Unter dem Handelsnamen Repatha® ist seit dem 15. September 2015 der PCSK9-Inhibitor Evolocumab in Deutschland verfügbar

Repatha® ist der weltweit erste in Europa zugelassene PCSK9-Hemmer. Die Behandlung mit PCSK9-Hemmern ist im G-DRG-System noch nicht berücksichtigt. Denn es besteht eine systemische Lücke bis zur Umsetzung einer Innovation im DRG-System von ca. drei Jahren für neue Medikamente. Krankenhäuser können eine Erstattung der Behandlungskosten aber aufgrund des § 6 Abs. 2 KHEntgG (NUB) beantragen. Mehr...

 

Juli 2015

Statine bei Hämodialyse-Patienten: Manche profitieren doch

Es ist bewiesen, dass eine Therapie mit Statinen in der Primärprävention und in der Sekundärprävention das kardiovaskuläre Risiko reduziert. Bei Hämodialyse-Patienten allerdings ist dieser Zusammenhang nicht so eindeutig. Aufgrund dessen wird eine Therapie mit Statinen bei Hämodialyse-Patienten auch nicht generell empfohlen. Die Ergebnisse einer aktuelle Studie weißen deutet jedoch darauf hin, dass auch Hämodialyse Patienten von einer Therapie mit Atorvastatin profitieren könnten. Mehr...

 

März 2015

Ab sofort regelmäßig Hinweise auf aktuelle Publikationen auf der D·A·CH-Website

In Zusammenarbeit mit Dr. Peter Lansberg (Center for Translational Molecular Medicine, Amsterdam) bietet die D-A-CH-Gesellschaft ab sofort und in regelmäßigen Intervallen Hinweise auf aktuelle Publikationen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Prävention. Sie finden die Zusammenstellungen unter dem Menüpunkt „Update Literatur“

 

Februar 2015

Projekt Kaskadenscreening auf familiäre Hypercholesterinämie im Raum Mannheim und Erstellung eines Patientenregisters gestartet

Bislang gibt es in Deutschland keine systematischen Programme zur frühzeitigen Identifikation von Personen mit sehr hohem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist mit einem sehr hohen Herz-Kreislauf-Risiko verbunden. Sie ist die häufigste bekannte Ursache vorzeitig auftretender Atherosklerose und führt bereits im jungen Alter zu kardiovaskulären Ereignissen.  
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Februar 2015

Neues EAS-Konsensuspapier zum klinischen Vorgehen bei Statin-assoziierten Muskelbeschwerden

Eine Expertengruppe der European Atherosclerosis Society (EAS), der auch Mitglieder der D•A•CH-Gesellschaft Herzkreislauf-Prävention angehören, hat nunmehr das Thema der Statin-assoziierten Muskelbeschwerden diskutiert und Empfehlungen zum klinischen Vorgehen bei Statin-assoziierten Muskelbeschwerden formuliert.   
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Dezember 2014

Exomsequenzierung identifiziert seltene Mutationen im LDL-Rezeptor und Apolipoprotein AV als wesentliche Ursache von frühzeitigen Herzinfarkten

Eine Publikation in der Zeitschrift Nature beschreibt aktuell mehrere seltene Mutationen, die das Risiko für frühzeitige Herzinfarkte erhöhen.
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Dezember 2014

IMPROVE-IT belegt Zusatznutzen von Ezetimib

Auf dem diesjährigen Kongress der American Heart Association in Chicago wurden die seit Langem und mit Spannung erwarteten Ergebnisse der IMPROVE-IT Studie von MSD Sharp & Dohme vorgestellt. In dieser Studie wurde der Nutzen des Cholesterolresorptionsinhibitors Ezetimib in Kombination mit einem Statin zur Reduktion harter kardiovaskulärer Ereignisse in Risikopatienten untersucht.
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August 2014

Deutschsprachige Übersicht zu Familiären Hypercholesterinämie von Autoren der D•A•CH-Gesellschaft Herz-Kreislauf-Prävention

Die Familiäre Hypercholesterinämie ist eine der häufigsten angeborenen Erkrankungen in der ärztlichen Praxis. Im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblatts haben Gerald Klose, Ulrich Laufs, Winfried März und Eberhard Windler den aktuellen Wissensstand zur Diagnostik und Behandlung der Erkrankung zusammengefasst.
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August 2014

HDL bei Hämodialyse-Patienten nicht protektiv

Hämodialyse-Patienten haben ein extrem hohes Risiko für Herz- und Gefässerkrankungen. Die Ursachen für dieses hohe Risiko sind nur teilweise bekannt. Zunehmend interessiert man sich in diesem Zusammenhang für die Funktion und Wirkungsweise von High Density Lipoproteinen (HDL). HDL ist bei gesunden Menschen in der Lage, Cholesterin aus der Gefässwand zu mobilisieren, zur Leber zu transportieren und somit der Ausscheidung über die Galle zuzuführen.

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Mai 2014

Neue Meta-Analysen bestätigen einen Überlebensvorteil durch Vitamin D und unterstreichen dessen Sicherheit

Rezente Studien bzw. Meta-Analysen von Placebo-kontrollierten Studien bestätigen, dass die Einnahme von Vitamin D zu einer statistisch signifikanten Reduktion der Mortalität (Sterblichkeit) und von Knochenbrüchen führt und hierbei keine Nebenwirkungen auftreten.
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April 2014

Stellungnahme zur Nutzenbewertung von Lomitapide

Der Nutzen von Lomitapide, einem in Europa und den USA für die Behandlung von homozygoter Familiärer Hypercholesterinämie zugelassenen Inhibitor des Microsomalen Triglyzerid-Transfer-Proteins, ist aus formalen Gründen vom Gemeinsamen Bundesausschuss negativ bewertet worden, obwohl die Substanz im Einzelfall sehr schwer Betroffener eine wesentliche Therapieoption darstellen könnte.

Hier geht's zur Stellungnahme des Vorsitzenden der D•A•CH-Gesellschaft

 

März 2014

Endlich: Systematische Analyse der Bedeutung unterschiedlicher Fettsäuren für die Langzeitprogose

Eine unlängst publizierte umfassende Meta-Analyse zeigt: Der Verzehr gesättigter Fettsäuren, einfach ungesättigter, oder der „klassischen“ vielfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren wirkt sich nicht auf die Häufigkeit koronarer Endpunkte aus. Der Verzehr von Transfettsäuren war mit einer Erhöhung des Risikos um 16% assoziiert, während der Verzehr der marinen (aber nicht der pflanzlichen) Omega-3-Fettsäuren mit einem um 13% niedrigerem Risiko assoziiert war.

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LDL und Herzinfarktrisiko - mehr als nur das Cholesterin?

Die Größe der LDL-Partikel ist ein wichtiger Parameter zur Abschätzung des Herzinfarktrisikos. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung. Die Überraschung: Sowohl sehr kleine als auch sehr große LDL-Partikel waren mit einer höheren Sterblichkeit assoziiert.

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Aktuelle Studie zeigt Verlust der schützenden Funktion von HDL schon bei leichtgradig eingeschränkter Nierenfunktion

Aktuelle Studie zeigt: Schon eine leichtgradig eingeschränkte Nierenfunktion führt dazu, dass das „gute“ HDL-Cholesterins seine vor Herzinfarkten schützenden Funktionen verliert.

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Konsensus-Positionspapier der European Atherosclerosis Society (EAS) zu funktionellen Nahrungsmitteln mit pflanzlichen Sterolen

In der Zeitschrift Atherosclerosis diskutiert jüngst eine Autorengruppe um Helena Gylling, Henry Ginsberg und John Chapman im Namen der EAS (European Atherosclerosis Society) Stellenwert, Nutzen und Risiken von Nahrungsmitteln mit Zusätzen von Pflanzensterinen.

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Februar 2014

Neue Meta-Analysen bestätigen einen Überlebensvorteil durch Vitamin D und unterstreichen die Sicherheit von Vitamin D

Ein Kommentar von Dr. Stefan Pilz und Prof. Dr. Winfried März

Diabetes mellitus und Stoffwechsel im Fokus

In Zusammenarbeit mit der synlab Akademie und mit Unterstützung der Firmen Merck Sharp & Dohme und Axonlab bietet die D•A•CH-Gesellschaft Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e.V. im Jahr 2014 vier Veranstaltungen zum Thema „Diabetes mellitus und Stoffwechselstörungen“ an.

Hier finden Sie einen Bericht zur Auftaktveranstaltung im Februar in Mannheim

 

Januar 2014

Biomarker und Nierenerkrankungen – 15 Jahre 4D-Studie

Die Deutsche Diabetes Dialysestudie (4D) will die Frage klären, ob eine lipidsenkende Therapie die Prognose dialysepflichtiger Diabetespatienten verbessern kann. Im Januar zog ein wissenschaftliches Symposium unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Wanner (Würzburg) und Prof. Dr. Winfried März (Mannheim) Bilanz, um die wesentlichen Erkenntnisse aus dieser noch immer in Deutschland einmaligen Studie zu diskutieren.

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Wer Nüsse isst, lebt länger!

Ergebnisse aus der Nurses' Health Studie und der Health Professionals Follow-up Studie zeigen eine signifikante, dosisabhängige und umgekehrte Assoziation zwischen Nussverzehr und Gesamtsterblichkeit.
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Wer Nüsse isst, lebt länger?

Nichts Neues außer einem weiteren Loblied auf Nüsse ohne Beweis
Ein Kommentar von Prof. Dr. E. Windler

Dezember 2013

Weltweites Konsortium für die Identifizierung genetischer Risikofaktoren für Herzinfarkte geht online

Genetiker und Epidemiolgen haben sich zu einem globalen Netzwerk zusammengeschlossen, um ihre Daten gemeinsam auszutauschen und auszuwerten: www.cardiogramplusc4d.org

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November 2013

Neue Ursache für Herzinfarkt gefunden

Zwei seltene Genveränderungen können, wenn sie gemeinsam auftreten, eine Ursache für Herzinfarkt sein. Das fand ein internationales Forschungsteam bei der Untersuchung einer Großfamilie heraus, in der 23 Mitglieder einen Herzinfarkt erlitten hatten.

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Weitere Fortschritte bei der Aufklärung genetischer Einflussfaktoren auf Lipidstoffwechsel und Atherosklerose

Zwei Studien im Novemberheft von Nature Genetics berichten über weitere Fortschritte bei der Charakterisierung genetischer Varianten mit Einfluss auf den Lipidstoffwechsel und die Koronarkrankheit.
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Darapladip verfehlt primären Endpunkt in STABILITY

GlaxoSmithKline hat Ergebnisse der Phase-3-Studie STABILITY (STabilisation of Atherosclerotic plaque By Initiation of darapLadIb TherapY) bekanntgegeben: Im Vergleich zu Placebo verminderte Darpaladip den primären Endpunkt der Studie, die Zeit bis zum ersten Auftreten eines schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignisses, nur geringfügig und nicht signifikant
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Neue Studie: Cholesterinsenkung durch RNA-Interferenz

Ein Forscherteam konnte in einer im The Lancet veröffentlichten Studie zeigen, dass die Infusion von ALN-PCS die Plasmakonzentration von PCSK9 senken kann. Das LDL-Cholesterin bei den gesunden Probanden mit leicht bis moderat erhöhtem Cholesterinspiegel sank um bis zu 57%, im Durchschnitt um 40%.

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September 2013

Aktuelle Studie relativiert die Bewertung von HDL-Cholesterin als "gutes" Cholesterin.

Mehr Informationen hier.

D•A•CH Jahrestagung

7./8.12.2018

in Dresden

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24. November

XII. Diabetes Symposium

in Hamburg

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16.-18. Januar

Biomarker der kardiorenalen Achse

in Mannheim

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