Wissenschaftliche Beiträge zum Thema Lipide​

Vor Kurzem hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) einen aktualisierten Leitfaden mit dem Titel "Medikamentöse Cholesterinsenkung zur Verhinderung kardiovaskulärer Ereignisse" veröffentlicht.
Die 2019 neu verabschiedeten Leitlinien der European Society for Cardiology (ESC) und der European Atherosclerosis Society (EAS) zum Management der Dyslipidämie empfehlen Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C)-Werte gemäß dem individuellen kardiovaskulären Risiko.
Eine Zusammenfassung des Vortrags von OÄ Dr. med. Ulrike Schatz, Dresden, zu neuen Entwicklungen in der Lipidtherapie, wurde im Blog der DGE (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie) veröffentlicht.
Die Senkung des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der größte Nutzen wird bei Patientinnen und Patienten mit einer nachgewiesen Atheroskleroseerkrankung beobachtet.
Mit angeborenen Fettstoffwechselstörungen ist ein besonders hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Denn im Blut betroffener Personen zirkulieren ein Leben lang erhöhte Spiegel meist mehrerer atherogener Lipoproteine.
Beim Kongress der European Society for Cardiology wurde die neue Leitlinie zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei Diabetes mellitus vorgestellt.
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