Neues aus der Wissenschaft

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Eine Zusammenfassung des Vortrags von OÄ Dr. med. Ulrike Schatz, Dresden, zu neuen Entwicklungen in der Lipidtherapie, wurde im Blog der DGE (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie) veröffentlicht.
Inclisiran ist ein neues Medikament, um zu hohe Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C)-Werte zu senken.
Die Senkung des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der größte Nutzen wird bei Patientinnen und Patienten mit einer nachgewiesen Atheroskleroseerkrankung beobachtet.
Mit angeborenen Fettstoffwechselstörungen ist ein besonders hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Denn im Blut betroffener Personen zirkulieren ein Leben lang erhöhte Spiegel meist mehrerer atherogener Lipoproteine.
Beim Kongress der European Society for Cardiology wurde die neue Leitlinie zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei Diabetes mellitus vorgestellt.
Die Familiäre Hypercholesterinämie (FH) wird in Deutschland nicht ausreichend behandelt. Zwar erhält die Mehrheit der Patienten mit FH lipidsenkende Medikamente, doch die von den Leitlinien vorgegebenen Werte für das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) werden nur von maximal einem Viertel der Patienten erreicht.
Seit Jahren wird eine Debatte darüber geführt, ob Nahrungsprodukte, die pflanzliche Sterole enthalten potenziell schädlich sind, obwohl diese das Cholesterin im Blut um etwa 10 Prozent absenken können.
Hohe Lipoprotein(a) (Lp(a)) Konzentrationen werden mit einem erhöhten Risiko für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen (ASCVD) in Verbindung gebracht.
Seit Veröffentlichung der aktualisierten Dyslipidämie-Leitlinien im Jahr 2019 hat sich das Erreichen des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C)-Ziels bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom verbessert.
D•A•CH-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ioanna Gouni-Berthold ist auf der 89. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim mit dem Forschungspreis für klinische Lipidforschung geehrt worden.
Esperion Therapeutics gibt in einer Presse-Mitteilung bekannt, dass die CLEAR-Outcome Studie zu Bempedoinsäure den primären Endpunkt zur Verringerung von schweren kardiovaskulären Ereignissen erreicht hat.
Zurzeit kommen in Deutschland wesentlich mehr Patienten für eine Therapie mit PCSK9-Inhibitoren (PCSK9i) in Frage, als tatsächlich damit behandelt werden.
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